Häufige Fragen zu Vitamin D

Wozu brauche ich Vitamin D?

  • Für die Knochen: Ihre Knochen erneuern sich im Laufe des Lebens ständig. Alte Knochenzellen werden ab- und neue wieder aufgebaut. So bleibt das Skelett fit und stabil. Vitamin D spielt in diesen Umbauprozessen der Knochensubstanz eine wichtige Rolle. Es hilft dem Knochenbaustein Kalzium seinen Weg vom Darm in den Knochen zu finden und ist bildlich gesprochen der Schlüssel zum Tor des Knochens. Tatkräftig unterstützt von Vitamin K hilft es mit, die Stützfunktion Ihrer Knochen zu erhalten.
  • Für die Muskeln: Vitamin D trägt zum Erhalt einer normalen Muskelfunktion bei. Besonders im höheren Alter ist dies in Kombination mit Krafttraining wichtig.
  • Für das Immunsystem: Vitamin D hilft den Abwehrkräften auf die Sprünge, denn es hat wichtige Aufgaben im Immunsystem.
  • Für die Zellteilung: Diese dient allen Prozessen, bei denen Zellvermehrung eine Rolle spielt, also Wachstum, Regeneration (z. B. Wundheilung) und Ersatz abgestorbener Körperzellen, die ja ständig erneuert werden müssen. Falls Sie schwanger sind oder es werden wollen ist Vitamin D ebenso wichtig, denn es hat eine wichtige Funktion bei der Zellteilung des Ungeborenen.

Wie wird Vitamin D im Körper gebildet?

Unser Körper bildet bei ausreichend Sonnenlicht Vitamin D selbst. In der Haut wird aus Cholesterin mit Hilfe von UV-B-Strahlen das aktive Vitamin D3. Einen Großteil des täglichen Bedarfs kann der Mensch so decken. Warum dies nicht immer so effektiv funktioniert erfahren Sie in der nächsten Frage.

Neben der körpereigenen Produktion nehmen wir Vitamin D mit der Nahrung auf. Fische, Pilze, Eier und Milchprodukte (z. B. Butter und Käse) zählen zu den wichtigsten Quellen.

 

Wer ist oft schlecht mit Vitamin D versorgt?

Zur Risikogruppe jener, die am ehesten mit Vitamin D unterversorgt sind, zählen Menschen,…

  • …die sich kaum im Freien aufhalten, z. B. mobilitätseingeschränkte Personen, Bettlägerige, und all jene, deren berufliche Tätigkeit sich überwiegend auf Innenräume beschränkt.
  • …die auch im Sommer nur mit gänzlich bedecktem Körper nach draußen gehen.
  • …die eine eher dunkle Hautfarbe haben. Sie können das Vitamin schlechter bilden als jene mit heller Haut.
  • …die an bestimmten Hauterkrankungen (z. B. Psoriasis) oder Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn) leiden.
  • …die aufgrund ihres höheren Alters nicht mehr so effizient Vitamin D in der Haut produzieren – und zudem meist wenig Zeit im Freien verbringen.
  • …die ein erhöhtes Risiko für Osteoporose haben bzw. bei denen die Erkrankung bereits besteht.
  • …die langfristig bestimmte Medikamente benötigen (z. B. Antiepileptika, Schlafmittel).
  • …die sich streng vegan ernähren.

Außerdem zählen Kleinkinder (älter als 12 Monate) zur Risikogruppe, denn ihr Bedarf ist gleich hoch wie jener von Erwachsenen. Die Vitamin D-Aufnahme über die Nahrung reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Woher weiß ich, ob ich gut mit Vitamin D versorgt bin?

Um herauszufinden, wie gut oder schlecht Sie mit dem Sonnenvitamin D versorgt sind, muss im Labor aus Ihrem Blut die 25-Hydroxy-Vitamin D3-Konzentration bestimmt werden.

Bei begründetem Verdacht auf einen niedrigen Vitamin D-Spiegel werden die Kosten von der Krankenkassa übernommen. 

Liegt ihr Blutwert über 50 nmol/l (= 20 ng/ml), dann sind Sie gut versorgt.

Werte unter 30 nmol (= 12 ng/l) gelten als Vitamin D-Mangel.

Wie viel Vitamin D brauche ich?

Der genaue Bedarf an Vitamin D ist bislang immer noch unbekannt. Daher geben anerkannte Ernährungsgesellschaften wie die Österreichische Gesellschaft für Ernährung nur Schätzwerte für eine angemessene Vitamin-D-Zufuhr bei fehlender körpereigener Produktion an. Diese wurden in den letzten Jahren immer wieder nach den neuesten Studiendaten überarbeitet und aktualisiert.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre.

Die Zufuhrempfehlungen für Vitamin D bei Kindern sind unterschiedlich. Sie variieren von 200 I.E. bis 1000 I. E. 

Benötige ich ein Produkt, das zusätzlich Vitamin K2 enthält?

Zusätzliches Vitamin K2 macht Sinn, falls Sie ...

... Kalzium und/oder Vitamin D3 zum Erhalt der Knochen einnehmen.

... Vitamin D3 vorsorglich bereits in der Menopause einnehmen.

... eine gestörte Darmflora haben, z. B. nach einer Antibiotikatherapie oder bei Verdauungsproblemen.

Darf ich Vitamin D in der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Ja! Es ist sogar empfehlenswert, den Vitamin D-Spiegel im Blut messen zu lassen und das Vitamin bei Bedarf zu ergänzen. Vitamin D hat vielfältige Aufgaben bei der gesunden Entwicklung des Ungeborenen. Daher ist eine ausreichende Versorgung in der Schwangerschaft unerlässlich.

Kann ich auch zu viel Vitamin D aufnehmen?

Als lebenslang unbedenkliche Obergrenze der Vitamin D-Zufuhr wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) der Wert von 4.000 IE (= 100 Mikrogramm) Vitamin D3 pro Tag für Erwachsene und Kinder ab 11 Lebensjahren festgelegt. Für Kinder bis zum 10. Lebensjahr gilt die Hälfte, also 2.000 IE bzw. 50 µg pro Tag. Aus medizinischen Gründen können jedoch über einen begrenzten Zeitraum höhere Vitamin-D-Zufuhrmengen ärztlich angezeigt sein.

Kann ich die Vitamin-D-Produktion durch regelmäßige Solariumbesuche erhöhen?

Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz rät generell von einem Besuch von Solarien ab, da die Strahlen zu chronischen Hautschäden (bis hin zum Hautkrebs) und vorzeitiger Hautalterung führen können. Zudem arbeiten die meisten Solarien ausschließlich mit UV-A-Licht - für die Bildung von Vitamin D in der Haut sind jedoch UV-B-Strahlen erforderlich. 

Soll ich Vitamin D3 nur im Winter zusätzlich einnehmen?

Um das herauszufinden, lohnt sich am Ende des Sommers ein Blutbefund. Daran erkennen Sie, ob Sie im Sommer mithilfe des Sonnenlichts ausreichend Vitamin D3 im Körper bilden oder nicht. Ist Ihr Wert nach dem Sommer unter 50 nmol/l (bzw. unter 20 ng/ml) macht eine zusätzliche Einnahme ab nun bei Ihnen ganzjährig Sinn.

Häufige Fragen zu unseren Produkten

Wie bzw. wann soll ich SOLARVIT® Tabletten oder Tropfen einnehmen? Ist eine fettreiche Mahlzeit notwendig??

Alle SOLARVIT®-Produkte können Sie unabhängig von der Tageszeit und Mahlzeit einnehmen. Sie müssen die Produkte nicht mit fettreicher Nahrung einnehmen.

Wie lange soll ich SOLARVIT® einnehmen?

Vitamin D3, Vitamin K2 werden täglich vom Körper gebraucht. Eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum ist daher empfehlenswert – überhaupt dann, wenn zuvor eine Unterversorgung bzw. ein Mangel festgestellt wurde. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, wie viel und wie lange Sie SOLARVIT® nehmen sollten.

Warum enthalten manche SOLARVIT® Produkte zusätzlich Vitamin K2?

Dieses Vitamin ist besonders im Knochenstoffwechsel wichtig. Es sorgt dafür, dass Kalzium optimal verwertet und in den Knochen eingebaut wird. Vitamin K2 findet sich in tierischen Produkten wie Fleisch (z. B. Hühnerbrust), Eiern (Dotter), Schlagobers und Butter. Außerdem kommt Vitamin K2 in fermentierten Lebensmitteln vor, z. B. in gereiftem Käse, Sauerkraut und Topfen. Das Vitamin K-reichste Lebensmittel ist das fermentierte Sojabohnengericht „Nattō“, das speziell in Japan gegessen wird. Eine gute Quelle sind auch Grünkohl, Spinat und Brokkoli sowie Raps-, Soja- und Olivenöl.

Ab welchem Alter dürfen Kinder SOLARVIT® Osteo oder Immun Duo einnehmen?

Diese beiden Produkte sind für Kinder ab dem 6. Lebensjahr geeignet. Für jüngere Kinder sind andere SOLARVIT® Produkte, wie z. B. die Kids & Co Jelly Beans oder Immun Tropfen geeignet. Grund dafür ist, dass es bislang keine Erfahrungen zu Vitamin K2 bei Kindern unter 6 Jahren gibt. 

Sind die SOLARVIT® Produkte für Vegetarier oder Veganer geeignet?

Die SOLARVIT® Kids & Co Jelly Beans sind vegan und natürlich auch für Erwachsene bei veganer Ernährungsweise bestens geeignet. Alle anderen SOLARVIT® Produkte sind für Vegetarier geeignet, jedoch nicht für Veganer ideal, da das Vitamin D3 (Cholecalciferol) aus Wachs der Schafwolle gewonnen wird. 

Sind die SOLARVIT® Produkte frei von Allergenen?

Ja, alle SOLARVIT®-Produkte sind frei von Allergenen.

Woraus werden das Vitamin K2 und D3 in SOLARVIT® hergestellt?

Vitamin D3 (Cholecalciferol) in den meisten SOLARVIT®-Produkten wird aus dem Wachs der Schafwolle gewonnen. Dieses wird auch Lanolin genannt. Das vegane Vitamin D3 in unseren SOLARVIT® Kids & Co Jelly Beans kommt aus Algen. 

Das Vitamin K2 wird aus Soja durch natürliche Fermentation mithilfe des Bakteriums bacillus subtilis natto gewonnen. Unsere Produkte mit Vitamin K2 enthalten dieses in der am besten bioverfügbaren Form MK-7 all-trans (Menachinon 7-all-trans).

Welches Öl ist in den SOLARVIT® Tropfen enthalten?

Es besteht aus mittelkettigen Triglyceriden (Miglyol 812), es handelt sich um ein Neutralöl.

Muss ich bei der Einnahme von SOLARVIT® etwas beachten, wenn ich regelmäßig Medikamente einnehme?

Falls Sie blutverdünnende Mittel (z. B. Marcumar®) einnehmen müssen, halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Arzt. Das in manchen SOLARVIT®-Produkten enthaltene Vitamin K2 kann die Wirkung von Gerinnungshemmern abschwächen. 

Das betrifft alle Vitamin-K-Antagonisten, wie z.B.: Phenprocoumon (Marcumar®), Acenocoumarol (Sintrom®), Warfarin (Coumadin®).

Es sind keine Wechselwirkungen mit NOAKs (neue orale Antikoagulanzien) bekannt, das sind z.B. Dabigatran (Pradaxa®), Apicaban (Eliquis®), Rivaroxaban (Xarelto®).