Ab welchem Alter dürfen Kinder SOLARVIT® Osteo oder Immun Duo einnehmen?

Die Produkte sind für Kinder ab dem schulpflichtigen Alter geeignet. Darunter sollten andere SOLARVIT® Produkte, wie z. B. die Kids & Co Jelly Beans oder die Immun-Linie, verwendet werden, da es keine Erfahrungen zu Vitamin K2 bei jüngeren Kindern gibt.

Sind die SOLARVIT® Produkte für Vegetarier oder Veganer geeignet?

Alle SOLARVIT® Produkte sind für Vegetarier geeignet, jedoch nicht für Veganer, da das Vitamin D3 (Cholecalciferol) aus Wollwachs gewonnen wird. Die SOLARVIT® Kids & Co Jelly Beans sind vegan!

Sind die SOLARVIT® Produkte frei von Allergenen?

Ja, alle SOLARVIT® Produkte sind frei von Allergenen.

Woraus werden das Vitamin K2 und D3 hergestellt?

Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird aus Wollwachs gewonnen. Es handelt sich um ein Sekret aus den Talgdrüsen von Schafen, welches durch eine Wäsche der Schafwolle erlangt wird. Es wird auch Lanolin genannt.

Das Vitamin K2, MK-7 all-trans (Menachinon 7-all-trans) wird durch natürliche Fermentation aus dem Bakterium bacillus subtilis natto gewonnen.

Wie wird Vitamin D gebildet?

Vitamin D kann vom Körper unter Einwirkung von Sonnenlicht (UVB-Strahlen) selbstständig gebildet werden. Ein Großteil des täglichen Nährstoffbedarfs wird so produziert. Der Rest sollte mit der Nahrung aufgenommen werden. Nahrungsmittel wie fetter Seefisch, Pilze und Milchprodukte sind wichtige Nahrungsquellen für das notwendige Vitamin D. Wer den gesamten Tagesbedarf mit dem Essen aufnehmen will, müsste täglich 3 Portionen fetten Fisch zu sich nehmen – das ist jedoch schwer durchführbar.

Wer hat einen erhöhten Vitamin D-Bedarf?

Unser moderner Lebensstil, der sich überwiegend in geschlossenen Räumen abspielt, sowie die Angst vor dem Hautkrebs führen dazu, dass immer mehr Menschen in unseren Breiten auch im Sommer – trotz ausreichend starker Sonneneinstrahlung – an einer Vitamin D-Unterversorgung leiden. Laut Österreichischem Ernährungsbericht 2012 zählt Vitamin D zu den Risikonährstoffen in der Gesamtbevölkerung. Keine Altersgruppe erreicht die Zufuhrempfehlungen über die Nahrung.

Welche Ursachen können zu einem erhöhten Vitamin-D-Bedarf führen?

Mangelnde UVB-Exposition (zunehmender Sonnenschutz, geringerer Aufenthalt im Freien); Starke Reduktion der Vitamin-D-Synthese im Alter (bis zu -75%); Hauterkrankungen, welche die Vitamin-D-Synthese stark reduzieren (z.B. Psoriasis); Fettleibigkeit (Adipositas) die zu vermehrter Speicherung und verminderter Verfügbarkeit von Vitamin D führen kann; Medikamente, die zu einem verstärkten Abbau von Vitamin D führen können; Erkrankungen von Galle oder Leber; Nierenerkrankungen; Bestimmte genetische Störungen; Tumoren; Erkrankungen der Nebenschilddrüse; Chronische Verdauungsbeschwerden

Kann die Vitamin-D-Produktion durch einen regelmäßigen Solariumbesuch erhöht werden?

Vom Besuch eines Solariums wird abgeraten. Die Nachteile durch das erhöhte Risiko für Hautkrebs sind größer als der Nutzen einer zusätzlichen Vitamin-D-Produktion. Zudem arbeiten die meisten Solarien mittlerweile größtenteils mit dem bräunenden UV-A-Licht, für die Bildung des Vitamins D sind jedoch die UV-B-Strahlen erforderlich.

Welches Öl ist in den SOLARVIT® Immun D3 1000 IE Tropfen enthalten?

Es besteht aus mittelkettigen Triglyceriden (Miglyol 812), einem Neutralöl.

Wie hoch ist der Vitamin D Bedarf bei Kindern?

Die Zufuhrempfehlungen für Vitamin D bei Kindern sind unterschiedlich. Sie variieren von 200 I.E. bis 800 I.E, lt. EFSA sind 1000 I. E. täglich sicher. Häufig nehmen gerade Kinder mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel (z.B. Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, Kakao, Milchprodukte, Cerealien, Fruchtsäfte, Süßigkeiten) zu sich. Diese Aufnahme muss zusätzlich berücksichtigt werden. Im Vergleich zu Erwachsenen sollte daher eine vergleichsweise niedrigere Dosierung gewählt werden. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre.

Darf Vitamin D in der Schwangerschaft und von stillenden Müttern eingenommen werden?

Ja, das ist erlaubt und bei einem Mangel auch zu empfehlen.

Gibt es Wechselwirkungen mit Blutverdünnern oder NOAKs (neue orale Antikoagulanzien), z.B. Dabigatran (Pradaxa®), Apicaban (Eliquis®), Rivaroxaban (Xarelto®)?

Bei Vitamin K-Antagonisten sollten Patienten immer mit dem Arzt Rücksprache halten! Vitamin-K-Antagonisten sind z.B.: Phenprocoumon (Marcumar®), Acenocoumarol (Sintrom®), Warfarin (Coumadin®).

Es sind keine Wechselwirkungen mit NOAKs bekannt. Eine vermehrte Vitamin-K-Aufnahme kann die Wirkung von Gerinnungshemmern wie Phenprocoumon (Marcumar®) abschwächen.

Wie bzw. wann werden SOLARVIT® Tabletten oder Tropfen eingenommen? Ist eine fettreiche Mahlzeit notwenidg?

Alle SOLARVIT® Produkte dürfen unabhängig von der Tageszeit und Mahlzeit eingenommen werden. Man muss die SOLARVIT® Produkte nicht mit fettreicher Nahrung einnehmen, denn das Vitamin D3 in den Solarvit Produkten ist in einer Matrix aus Triglyceriden eingebettet.

Wer benötigt die Unterstützung von Vitamin K2?

Personen, die Kalzium und/oder Vitamin D3 zur Gesunderhaltung der Knochen zuführen. Frauen, vor, während und nach der Menopause, sowie Personen mit einer gestörten Darmflora.

Die Bedeutung von Vitamin K im Knochenstoffwechsel: Vitamin D begünstigt die Darmresorption des aus der Nahrung aufgenommenen Kalziums in den Körper. Vitamin K2 sorgt dafür, dass das aufgenommene Kalzium im Körper korrekt verwertet, also in den Knochen eingelagert wird.